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PhellosFoto: Alexkom000 · CC BY 4.0
Antike

Phellos

Stille Bergstadt 850 Meter über Kaş.

Überblick

Hoch auf einem Bergrücken über Kaş, nahe den Dörfern Çukurbağ und Ağullu, belohnt Phellos die Anfahrt mit Einsamkeit und weiten Blicken über die Küste bis zur griechischen Insel Meis. Die nicht ausgegrabene, weitgehend von der Natur zurückeroberte Stätte ist zwischen Oliven und Kiefern übersät mit lykischen Sarkophagen, Felsgräbern und Abschnitten der Stadtmauer. Ein stimmungsvoller Ort für Wanderer, die Ruinen gern auf eigene Faust entdecken.

Geschichte

Untersuchungen deuten darauf hin, dass Phellos bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. besiedelt war. In der lykischen Dynastenzeit war es eine der wichtigsten Festungen zwischen Xanthos und Myra und prägte ab dem 5. Jahrhundert v. Chr. eigene Münzen mit dem lykischen Namen Wehnti. Sein Hafen Antiphellos überflügelte es schließlich, doch Phellos blieb bis in byzantinische Zeit bewohnt. Weit über hundert Gräber zeugen von einer wohlhabenden lokalen Elite.

Nicht verpassen

  1. Lykische Sarkophage verstreut zwischen Olivenhainen
  2. Felsgrab mit gemeißeltem Stierrelief
  3. Stadtmauern aus vielen Jahrhunderten
  4. Hausförmige Felsgräber mit lykischen Inschriften
  5. Panoramablick auf Küste und Meis

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