Foto: Seynaeve · CC BY-SA 3.0Simena · Kaleköy
Dorf ohne Straße, nur per Boot: Burg oben, halb versunkener Sarkophag im Meer.
- Entfernung
- ~45 Min.
- Anreise
- Auto + Boot
- Eintritt
- Burg €4 · Müze Kart gültig
Foto: Tanya Dedyukhina · CC BY 3.0
Treppen und Mauern einer im 2. Jh. versunkenen Stadt, unter Wasser sichtbar.
Am Nordufer der Insel Kekova gleiten die Reste des antiken Dolichiste ins türkisblaue Wasser. Unter der Oberfläche lassen sich Treppen, Hausfundamente und Kaianlagen erkennen, während halb versunkene Bauten am Ufer zum Wahrzeichen der Region geworden sind. Am schönsten erlebt man die Versunkene Stadt bei einer Boots- oder Kajaktour mit stillen Buchten, der byzantinischen Kirchenruine von Tersane und vielen Badestopps.
Dolichiste war eine kleine, aber geschäftige Hafensiedlung an der lykischen Küste. Im 2. Jahrhundert zerstörte ein schweres Erdbeben den Ort, und Bewegungen der Erdkruste ließen einen Teil der Stadt unter den Meeresspiegel sinken. Dennoch ging das Leben weiter, und in byzantinischer Zeit blühte der Ort auf, bis arabische Überfälle die Küste unsicher machten. 1990 wurde die Region zum besonderen Schutzgebiet erklärt und 2000 als „Kekova“ in die Tentativliste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.
Foto: Seynaeve · CC BY-SA 3.0Dorf ohne Straße, nur per Boot: Burg oben, halb versunkener Sarkophag im Meer.
Foto: Gisela s · CC BY-SA 4.0Straßenloser lykischer Hafen in der Asar-Bucht, einst berühmt für Purpur.
Foto: Itai · Public domainKekovas geschützter Fischerhafen; Gräber zwischen den Dorfhäusern.