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AperlaiFoto: Gisela s · CC BY-SA 4.0
Antike

Aperlai

Straßenloser lykischer Hafen in der Asar-Bucht, einst berühmt für Purpur.

Überblick

Am Hang am Ende der Bucht von Asar gelegen, ist Aperlai einer der romantischsten Orte Lykiens – die Ruinen reichen vom Ufer bis ins Meer. Eindrucksvolle Mauern, Kirchen, Zisternen und Sarkophage liegen verstreut zwischen Pinien. Ein Teil der Stadt ruht heute im flachen Wasser, wo man beim Schnorcheln die Umrisse des alten Kais und der Gebäude erkennt. Da der Ort nur zu Fuß oder per Boot erreichbar ist, herrscht eine friedliche, ursprüngliche Stimmung.

Geschichte

Aperlai wurde zwischen dem späten 4. und frühen 3. Jahrhundert v. Chr. gegründet und bestand weit über tausend Jahre. Die Stadt führte eine Sympolitie, einen Städtebund mit Simena, Apollonia und Isinda. Ihre Wirtschaft beruhte vor allem auf kostbarem Purpur aus Murex-Meeresschnecken – große Muschelhalden vor Ort zeugen von diesem Gewerbe. In byzantinischer Zeit Bischofssitz, wurde die Stadt im 7. Jahrhundert infolge von Piraten- und Araberüberfällen aufgegeben.

Nicht verpassen

  1. Eindrucksvolle Stadtmauern bis ans Meer
  2. Versunkene Hafenreste im flachen Wasser
  3. Byzantinische Kirchen und Zisternen
  4. Sarkophage zwischen Pinien
  5. Das ruhige, klare Wasser der Asar-Bucht

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