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Teimiussa · ÜçağızFoto: Itai · Public domain
UNESCO-Tentativliste

Teimiussa · Üçağız

Kekovas geschützter Fischerhafen; Gräber zwischen den Dorfhäusern.

Überblick

Gleich östlich des Dorfes Üçağız erstreckt sich die Nekropole von Teimiussa über die felsige Küste. Dutzende lykische Sarkophage blicken zwischen Olivenbäumen und Felsblöcken aufs Meer, manche stehen direkt am Wasser. Auch Felsgräber, eine kleine Festung und Spuren einer Anlegestelle sind zu entdecken. Ein kurzer, lohnender Spaziergang vor oder nach einer Bootstour durch Kekova.

Geschichte

Teimiussa war eine kleine Hafensiedlung, die etwa vom 5. Jahrhundert v. Chr. bis in byzantinische Zeit bewohnt war. Inschriften deuten darauf hin, dass sie keine eigenständige Stadt, sondern ein Dorf im Gebiet größerer Zentren wie Kyaneai war. Dennoch zeugt der Reichtum der Gräber von wohlhabenden Familien, die vom Handel über den Hafen profitierten. Der heutige Name Üçağız bedeutet „drei Mündungen“ – nach den drei Durchfahrten von der Bucht ins offene Meer.

Nicht verpassen

  1. Lykische Sarkophage entlang des Ufers
  2. In den Fels gehauene lykische Gräber
  3. Kleine hellenistische Festung mit Turm
  4. Blick hinüber nach Kekova und Kaleköy

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